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Land-, Garten- und Kommunaltechnik
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Robert Joe Ratliff, der Gründer und langjährige Vorstandsvorsitzende des weltweit aktiven und börsennotierten US-Landtechnikherstellers Agco, ist am 21.April im Alter von 85 Jahren in Johns Creek nach dem Konzernsitz Duluth im US-Bundesstaat Georgia gestorben.

Agco hat sich nach eigenen Angaben unter der Leitung von Ratliff von einem kleinen nordamerikanischen Unternehmen zu einem der weltweit führenden Landtechnikhersteller entwickelt. Mit seinem unternehmerischen Geist habe Ratliff das Managementteam angeführt, das 1990 die Deutz-Allis Corporation zur Gründung von AGCO gekauft habe.

Anschliessend habe er das Unternehmen durch insgesamt 21 Übernahmen geführt. Bis 2005 sei der Konzernumsatz von 200 Mio. USD (198.4 Mio. Fr. ) auf 5,4 Mrd. USD (5.36 Mrd. Fr.) gestiegen. Unter der Führung von Ratliff erwarb Agco viele bekannteste Ausrüstungsmarken in der Industrie. 1994 kaufte Agco den weltweiten Landmaschinenbereich von Massey Ferguson. 1997 kam Fendt dazu. 2004 schloss Agco den Kauf von Valtra ab und festigte darmit die Position in Europa und Südamerika

Ratliff war laut Agco im Jahr 2006 als Vorstandsvorsitzender des Konzerns in den Ruhestand getreten. Seine Unternehmensführung sei praktisch orientiert gewesen, wobei er die Mitarbeiter und Vertriebspartner mit Blick auf ihre Interessen und Ziele stets kräftig unterstützt habe. Der heutige Agco-Vorstandsvorsitzende Martin Richenhagen zeigte sich im Namen aller Mitarbeiter dankbar für Ratliffs Weitblick und engagierten Einsatz.

Der Hauptsitz des 1990 gegründeten Unternehmens befindet sich in Duluth im US-Bundesstaat Georgia. 2016 belief sich der Nettoumsatz von Agco auf 7,4 Milliarden US-Dollar. Die Produkte von Agco werden unter den fünf Kernmarken Challenger, Fendt, GSI, Massey Ferguson und Valtra verkauft.

 

 

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